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Die Himmelstür
“Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsere Sünden
bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.” (1. Joh. 1,8+9)
Ein Mann starb und kam an die Himmelstür. Als er diese Tür sah, war er entsetzt: “Was ist denn das für ein kleines Türchen! Das muß doch ein
großes und breites Tor sein. Warum gibt´s denn hier nur so ein kleines Loch in der Mauer. Da passe ich ja gar nicht durch! Ich war ein guter Mensch: Ich will darum in den Himmel. Und ich komme da nicht rein. Die Tür
ist zu klein! Ich habe fast alles richtig gemacht im Leben.”
Da kam ein Engel und erklärte ihm das: “Die Himmelstür ist nicht zu klein. Sie ist groß genug. Wir haben sie so niedrig gemacht, weil du nichts
mit hindurchnehmen kannst. Kein Gepäck paßt da durch.” Unser Mann verstand das nicht: “Aber ich habe doch kein Gepäck. Ich will nichts mitnehmen und passe trotzdem nicht hindurch.”
Der Engel sagt: “Schau nur, was da alles auf deinen Schultern liegt: Du bist beladen und bepackt mit vielen tausend kleinen Sünden. Du hättest
sie zurücklassen sollen auf der Erde. Beinahe jeden Sonntag wollte Gott dir in der Beichte deine Sünden und dein Schuld abnehmen. Nun ist es zu spät. Du bist zu groß. Deine Sünden haben dich so schwer und breit
gemacht, daß du nicht hineinkommen kannst.”
Liebe Schwestern und Brüder, bei diesem Mann war es zu spät. Er ist nicht in den Himmel gekommen. Für uns aber ist noch Zeit. Kommt darum mit mir
zu Jesus unserm Heiland. Bekennt Gott eure Sünden, bereut eure Schuld und laßt euch heute wieder alle Sünden abnehmen und vergeben. Jesus nimmt euch wirklich alle Schuld ab, damit ihr alle in den Himmel kommt. Laßt
uns darum Gott unsere Sünden bekennen und gemeinsam beten, damit wir alle in den Himmel kommen und nicht abgewiesen werden.
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