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Beichtansprache am 1. Sonntag nach Trinitatis (Evangelium nach Lukas, Kapitel 16, Verse 19 -31)
Ein amerikanischer Multimillionär hatte unglaublich viel Geld, Häuser, jede Menge schicke Klamotten, 6 Häuser, 9 Firmen, 23 Bankkonten. In einer
Pappkiste vor einem seiner Häuser wohnte ein armer Mann, der hatte Krebs und ernährte sich aus den Müllsäcken des Multimillionärs. - An einem Tag im Juni starben beide: Der arme Mann wurde von den Engeln in
Abrahams Schoß getragen. Der Reiche kam in die Hölle. - Als er da furchtbare, entsetzliche Qualen litt, schaute er hoch und sah ganz weit weg Abraham und den Armen. Wo die beiden waren, war es herrlich und
wunderbar. Und darum bat der Reiche: “Abraham, steck bitte einen Zeigefinger in Wasser und kühl mir die Zunge. Denn ich quäle mich hier furchtbar in diesen Flammen.” - Aber Abraham konnte ihm nicht
helfen: “Mann, du hast bekommen, was du wolltest: Geld, Häuser, Weiber, 6 Häuser. Jetzt ist es zu spät. Du hast nicht nach Gott gefragt. Du hast ohne Gott gelebt. Du hattest deinen Spaß mit deiner Knete.
Gott brauchtest du ja angeblich nicht! Der arme Mann hier hat es anders gemacht: Obwohl er schwer krank war und ein elendes Leben hatte, hat er doch Gott vertraut, hat zu ihm gebetet, hat ihm gedankt für jede
gammlige Fischdose, die er aus deinen Müllsäcken gefischt hat. Der Arme wußte, wie sündig und schlecht er war. Und er hat Hilfe bei Gott gesucht. Außerdem gibt es zwischen uns beiden einen tiefen Abgrund. Da
kommt keiner von der Hölle in den Himmel oder umgedreht. Jetzt ist es zu spät.” - Da sagte er reiche Mann: “Abraham, dann schick wenigstens jemanden in meine Häuser zu meinen Brüdern, Nachbarn,
Cousins und Frauen, damit jemand die warnt. Sonst kommen die auch hierher. Warne sie! Wenn jemand von en Toten käme, würden sie bestimmt hören!” - Abraham schüttelte wieder den Kopf: “Sie haben die
Kirche und Gemeinden. Sie haben die Bibel, die Pastoren und Christen, die Predigtbücher und Gottesdienste. Auf die sollen sie hören. Hören sie auf die nicht, so werden sie sich auch nicht von einem Menschen
überzeugen lassen, der aus dem Reich der Toten zu ihnen kommt.”
Für dich ist es noch nicht zu spät. Du hast auf Gottes Wort gehört. Du hast erkannt, daß du zwar ein Sünder bist, aber daß Gott dir hilft. Du
weißt, was du Böses getan und Gutes unterlassen hast. Du weißt, daß Jesus dir vergibt.
Laßt uns beten und unsere Sünden bekennen, jetzt, heute und hier, damit Gott uns vergeben kann, damit Gott uns helfen, vergeben und retten kann vom
ewigen Tod. Laßt uns beten...
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