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11 Orte, wo Gottes Welt in allem Unheil heil erscheint
1. Ein Mann geht todmüde, schlapp und zerschlagen ins Bett und wacht morgens nach 14 Stunden tiefstem Schlaf putzmunter, erholt und fröhlich auf.
2. Eine Mutter liegt mit ihrem neugeborenen Baby neben sich und beide sind nach dem Stillen eingeschlafen.
3. Eine Großmutter betet für ihren Enkel. Und Gott erhört ihr Gebet. Dankbar faltet sie wieder die Hände - voller stiller Freude und
überfließendem Dank und reinem Jubel.
4. Ein Kind kommt vom Rodeln aus Schnee und Eis nach Hause, sitzt mit seinem Vater in der Küche, trinkt einen großen Becher heißen Kakao und ißt
ein Honigbrötchen.
5. Der Teenager bricht während der Beichtansprache in Tränen aus, schämt sich in Grund und Boden und steht wie neugeboren, erleichtert, frei und
leicht auf, nachdem der Pastor ihm die Hände aufgelegt und Christus ihm alle Sünden abgewaschen hat.
6. Der alte Mann kämpft mit seiner Krankheit und merkt, daß sein Leben endet. Und nachdem der Pas- tor den Sterbenden ein letztes Mal gesegnet
hat, liegt er still im Bett und lächelt über das ganze Gesicht, strahlt noch im Tod wie ein satter Säugling - als hätte er im letzten Erdenmoment schon etwas gesehen vom Himmelreich.
7. Ein Kindergartenkind kommt nach Hause und zeigt seiner Mutter stolz mit leuchtenden Augen , wie es sich nun endlich alleine die Schuhe zubinden
kann.
8. Ein Mann steht aus dem Stuhl vor dem Schreibtisch des Arztes auf - glücklich, erleichtert, jünger - weil es doch kein bösartiger Tumor war, und
er noch einige Jahre weiterleben wird.
9. Die alleinerziehende Mutter kniet am Altar - müde, erschöpft, gereizt. Als der Pastor an sie herantritt, schaut sie zuerst kurz in den Kelch,
sieht die Sonnenstrahlen darin blitzten, trinkt und spürt neue Kraft, neuen Mut, neue Freude von Jesus Christus, ihrem Heiland.
11. Nach einem langen, aktiven Leben lag die alte Frau nun schwach im Bett. Als ihr Enkel entsetzt neben ihr steht und fragt, was ihr denn nun
eigentlich noch vom Leben bliebe, sagt sie still und sanft: "Du hast recht. Ich habe jetzt nur noch Jesus, meinen Heiland, Junge. Das ist genug für mich."
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